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Törggelen in Südtirol

Was ist Törggelen? Was gehört zum Törggelen und wo findet man die besten Törggele-Lokale in Südtirol? Welcher Wein wird beim Törggelen serviert und wann beginnt das Törggelen in Südtirol?

All diese Fragen haben wir kurz und knackig für Sie zusammengefasst, sodass Sie vor dem Bildschirm einmal kurz in die 5. Jahreszeit Südtirols, in die Törggelezeit, eintauchen können und ein Stück herbstliche Südtiroler Kultur kennenlernen.


Törggelen in Südtirol

Der Sommer und die langen, gemeinsamen Abende im Freien sind vorüber. Wo es das Wetter zugelassen hat, konnte man abendliche Spaziergänge starten, gemeinsam die Sterne beobachten und den Tag mit einem Glas Rotwein ausklingen lassen.

Und der Herbst? Der wartet jetzt mit kühleren Temperaturen, glasklarer Luft und einer unverwechselbaren, bunten Landschaft und bietet damit die besten Voraussetzungen für den Start in die Törggele-Saison in Südtirol.

Nachstehend erklären wir kurz, worum es beim Törggelen geht, woher dieser Brauch kommt und ab wann und wie lange man in der Regel törggelt:

Wer seinen Herbsturlaub in Südtirol verbringt, der stolpert mindestens einmal auf das Wort „Törggelen“. Dieser Brauch gehört zu Südtirol -richtigerweise zum Eisacktal- wie die Äpfel zum Apfelstrudel. Von Anfang Oktober bis Mitte November öffnen Buschenschänke mit ihren urigen Stuben und tischen traditionelle Gerichte, wie Schlutzkrapfen, Gerstensuppe, „G‘selchtes“, Sauerkraut, Kartoffeln, „Rippilan“ und herzhaft süße Krapfen und die köstliche „Keschtn“ auf. Dazu gibt es einen frischen Apfelsaft, jungen Wein, den Törggelewein oder den „Sußer“, einen noch nicht vergorenen Traubensaft.

In Südtirol törggelt man nicht erst seit einigen Jahren. Dieser Brauch blickt auf eine lange Tradition zurück. Seit wann es Törggelen gibt, ist schwer zu sagen, bereits 1846 beschrieb Ludwig Steub, deutscher Schriftsteller und Jurist, in seinem Buch „Drei Sommer in Tirol“ ausführlich über diesen Brauch. Dabei trafen sich die Weinbauern und Weinhändler früher nach der Weinpresse im Herbst zur Verkostung des „Sußer“. Mittlerweile ist es nicht mehr nur das leckere Essen und Trinken, sondern das Zusammensein, das Musizieren und Genießen, ein besonderes Gefühl, das Sie erlebt haben sollten.

Der Name kommt übrigens aus dem lateinischen „torquere“ und bedeutet so viel wie „Wein pressen“. Im Huberhof werden auch traditionelle Törgellegerichte serviert, außerdem bietet sich an, unweit entfernt, die Buschenschänke zum Törggelen bei Brixen und im Eisacktal zu besuchen.

Die neue Herausforderung in diesem Jahr besteht im Vereinen von Gesundheitserhaltung: Törggelen und Corona. Die Buschenschänke und auch wir hier im Huberhof sind bemüht die Sicherheitsbestimmungen bestmöglich einzuhalten. Es herrschen ausgefeilte Hygienekonzepte, sodass durch hohe Hygienebestimmungen, Sie und wir alle auch in diesem Jahr ein sicheres und bestimmt einzigartigen Erlebnis genießen dürfen.

→ → Hier finden Sie alle News zur aktuellen Lage und Törggelen und Corona-Informationen

 

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